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Atlashörnchen 2016

Atlashörnchen auf Fuerteventura

Fuerteventura: Das Atlashörnchen, Nordafrikanische Borstenhörnchen oder Berberhörnchen (Atlantoxerus getulus) ist eine in Marokko und Algerien verbreitete Art der Borstenhörnchen. Atlashörnchen wurden durch den Menschen auf Fuerteventura eingeführt und sind dort allgegenwärtig. In Touristenführern werden sie oft unter der falschen Bezeichnung „Streifenhörnchen“ geführt, mit den echten Streifenhörnchen haben sie nichts gemeinsam.  Auf Fuerteventura ernähren sich die Tiere von Früchten und Sämereien des Blaugrünen Tabaks (Nicotiana glauca), von Salzkräuter (Salsola) wie Salsola vermiculata, Stachelknöterich (Emex spinosa), Blausterne (Scilla), Affodill (Asphodelus), Bocksdorne (Lycium), Färberröten (Rubia), Wolfsmilch (Euphorbia) und ähnlichen Gewächse. Zu etwa einem Viertel nehmen Atlashörnchen auch tierische Nahrung in Form von Weichtieren (Mollusca), Gliederfüßern (Arthropoda) und Vogeleiern zu sich. Mit Gebäck, Nüssen, Brot und ebenfalls mit Obst kann man hier auf Fuerteventura die kleinen Nager glücklich machen.

Das Atlashörnchen wurde als Neozoon, also als gebietsfremde Art, auf mehreren Kanarischen Inseln eingeführt. Während sie auf Gran Canaria (eingeführt 1996) und auf Lanzarote (eingeführt 2006) allerdings wahrscheinlich erfolgreich wieder entfernt werden konnten, haben sie auf Fuerteventura stabile Populationen etabliert. Hier wurden sie 1965 als Heimtiere eingeführt und konnten sich in der Wildnis etablieren, danach wurden sie, teilweise aktiv durch Menschen, auf der gesamten Insel etabliert. Die Tiere gelten heute als Schädlinge für die heimische Landwirtschaft sowie als Bedrohung für heimische Pflanzen und Tiere, auf der anderen Seite stellen sie allerdings auch eine touristische Attraktion dar und werden in zahlreichen Reiseführern entsprechend beschrieben.

Die Atlashörnchen wurden von den Legionären (sagt man) aus Afrika mit nach Fuerteventura gebracht.  Man schätzt ihre Anzahl auf ca. 20.- 30.000 Tiere, vielleicht auch mehr.  Sie sind allgegenwärtig auf der Insel.


Zwei Atlashörnchen ...

Warnhinweis „Hörnchen nicht füttern“ auf Fuerteventura; Das Atlashörnchen gilt auf der Insel als Schädling für die heimische Landwirtschaft sowie als Bedrohung für heimische Pflanzen und Tiere.

 

Atlashörnchen sind auf Fuerteventura sehr zutraulich und beliebt bei Touristen

Durch ihre rasend schnelle Verbreitung gelten die Tiere jedoch vielerorts als Plage – so auch auf Fuerteventura, wo sie bereits stabile Populationen etablieren konnten und mittlerweile als Bedrohung für die Landwirtschaft sowie auch für die heimische Tier- und Pflanzenwelt gelten. Neben den negativen Auswirkungen auf das Ökosystem sind die Tierchen auch Träger von Parasiten und Krankheitserregern, die beim so beliebten Füttern mit der Hand besonders für Kinder gefährlich werden könnten.

Männliches Atlashörnchen auf einem Felsen als Beobachter

Da die Nager auf der Insel in so hoher Zahl und in fast allen Habitaten vorkommen, ist eine Ausrottung laut Umweltschutzministerium nahezu unmöglich geworden.

Fazit: Atlashörnchen sind auf  Fuerteventura eine touristische Attraktion. Sie sind und bleiben weiterhin ein beliebtes Fotomotiv.

 

Location: Playa de Jandia, Jandia, Insel Fuerteventura (Spanien)

Kamera: Panasonic  LUMIX Digitalkamera DMC-TZ61

Datum: Juni 2016

 

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